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— Ein Pferd? Es ſind deren zehn da, mein Herr, ſagte der Oberhaushofmeiſter. Was einen Fuͤhrer an⸗ langt, ſo iſt es etwas Anderes, denn der gnaͤdige Herr hat nicht geſagt, wohin er ginge, und wenn Ihr Euch unterweges erkundigt, werdet Ihr in dieſer Beziehung eben ſo Viel erfahren, als wer es auch waͤre, den ich Euch mitgaͤbe, außerdem moͤgte ich das Schloß nicht entbloͤßen. Das iſt eine der hauptſaͤchlichſten Anempfeh⸗ lungen Seiner Hoheit.
— Ah, ah, aͤußerte der Oberjaͤgermeiſter, man iſt alſo hier nicht in Sicherheit?
— O, mein Herr, man befindet ſich in der Mitte von Maͤnnern, wie die Herren von Buſſy, Livarot, Ri⸗ berac und Antraguet, ohne unſeren unuͤberwindlichen Prinzen, Seine Gnaden, den Herzog von Anjou zu rechnen, immer in Sicherheit; aber Ihr begreift.
— Ja, ich begreife, daß, wenn ſie nicht da ſind, weniger Sicherheit vorhanden iſt..
— Ganz recht, mein Herr.
— Dann werde ich ein friſches Pferd aus dem Stalle nehmen und Seine Hoheit einzuholen ſuchen, indem ich mich erkundige.
— Es ſteht Alles zu wetten, daß Ihr auf dieſe Weiſe Seine Gnaden einholen werdet.
— Man iſt nicht im Galopp aufgebrochen?
— Im Schritt, mein Herr, im Schritt.
— Sehr ſchoͤn, das iſt eine abgemachte Sache, zeigt mir das Pferd, das ich nehmen darf.


