Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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Dieſe Proceſſion von vier Geſtalten, die ſich gleich⸗ maͤßigen Schrittes folgten, waͤre luſtig anzuſehen gewe⸗ ſen, wenn die Traurigkeit und die Blaͤſſe von zweien unter ihnen nicht grauſame Leiden verrathen haͤtten.

Immer vorausgehend, wandte ſich Gertrude um die Ecke der Straße Montmartre, that einige Schritte in dieſer Straße, dann trat ſie ploͤtzlich rechts in eine Gaſſe ohne Ausgang, auf welche aber eine Thuͤre den Ausgang hatte.

— Buſſy zoͤgerte.

— Nun, Herr Graf, fragte Remy, Ihr wollt alſo, daß ich auf Eure Ferſen trete?

Buſſy ſetzte ſeinen Weg fort.

Gertrude, welche immer vorausging, zog einen Schluͤſſel aus ihrer Taſche und ließ ihre Gebieterin ein⸗ treten, welche an ihr voruͤberging ohne den Kopf um⸗ zuwenden.

Le Haudoin ſagte der Zofe ein Paar Worte, trat zur Seite und ließ Buſſy voruͤber; dann traten Ger⸗ trude und er mit einander ein, verſchloſſen die Thuͤre, und die Sackgaſſe war wieder einſam.

Es war halb acht Uhr Abends, und die erſten Tage des Mai naheten heran; bei der lauen Luft, welche die erſten Athemzuͤge des Fruͤhlings andeuteten, begannen

ſich die Blaͤtter im Schooße ihrer ſich ſpaltenden Huͤllen

zu entwickeln.

BUuſſy blickte um ſich und befand ſich in einem klei⸗ nen Garten von funfzig Fuß ins Gevierte, mit ſehr ho⸗ hen Mauern umgeben, auf deren Gipfel der wilde Wein⸗

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