3 — 22—
— Wer iſt das, Remy? fragte der Herzog.
— Remy, gnaͤdiger Herr, antwortete der junge Mann, iſt der Arzt.
— Remy, ſagte Buſſy, iſt mehr als blos Arkt, gnaͤdiger Herr, er iſt der Freund.
— O! aͤußerte der Herzog verletzt.
— Du haſt gehoͤrt, was der gnaͤdige Herr wünſcht, fragte Buſſ, indem er ſich anſchickte, das Bett zu verlaſſen,
— Ja, daß Ihr ihn begleiten moͤgtet, aber..
— Aber, was! ſagte der Herzog.
— Aber Ihr werdet ihn nicht begleiten, gnadiga Herr, antwortete le Haudoin. 3
— Und weshalb nicht? rief Franz aus. 3
— Weil es draußen zu kalt iſt, gnaͤdiger Herr.
— Zu kalt? ſagte der Herzog, erſtaunt, daß mu ihm Widerſtand zu leiſten wage. 8
— Ja! Zu kalt. Dem zu Folge verbiete ich Hern von Buſſy, der ich ſeinen Freunden und beſonders mi ſelbſt fuͤr ſeine Geſundheit verantwortlich bin, auszu gehen.
Buſſy wollte nichts deſts weniger aus dem Bett ſpringen, aber Remys Hand begegnete der ſeinigen, un druͤckte ſie ihm auf eine bezeichnende Weiſe.
— Es iſt gut, ſagte der Herzog. Da er ſo groß
Gefahr liefe, wenn er ausginge, ſo mag er bleiben. Und Seine Hoheit, auf das Hoͤchſte Leleingt, the
zwei Schritte auf die Thuͤre zu. Buſſy ruͤhrte ſich nicht. Der Herzog kehrte an das Bett zurück.


