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Warum hat man Miron nicht gerufen? Der Arzt eines Koͤnigs iſt nicht zu gut fuͤr Buſſy.—
Ein Diener Buſſys ſchͤttelte den Kopf: der Herzog ſah dieſe Bewegung.
— Sag'’ an, Buſſy, haſt Du Kummer? fragte der Prinz faſt untereoürfig.
— Ich weiß nicht, antwortete der Graf.
Der Herzog naͤherte ſich gleich den Liebenden, die
man zuruͤckweiſet, und die, je mehr man ſie zuruͤckwei⸗ ſet, deſto geſchmeidiger und gefaͤlliger werden.
— Laß hoͤren! So ſprich doch, Buſſy! ſagte er.
— Ei! Was ſoll ich Euch ſagen, gnaͤdiger Herr?
— Du biſt boͤs gegen mich, he? fuͤgte er mit leiſer Stimme hinzu.
— Ich, boͤs, uͤber was? Außerdem wird man nicht boͤs gegen die Prinzen. Wozu ſollte das nuͤtzen?
Der Herzog ſchwieg.
— Aber, ſagte Buſſy nun, wir verlieren die Zeit mit Umſchweifen. Laßt uns auf die Sache kommen, gnaͤdiger Herr. 3
Der Herzog blickte Buſſy an.
— Ihr beduͤrft meiner, nicht wahr? ſagte dieſer Letztere mit einer unglaublichen Haͤrte.
— Ah! Herr von Buſſy! 4
— Ei! Ohne Zweifel, Ihr beduͤrft meiner, ich wie⸗ derhole es! Glaubt Ihr, daß ich meine, daß Ihr aus Freundſchaft mich zu beſuchen kommt? Nein, bei Gott! Denn Ihr liebt Niemanden.
— O! Buſſy, kannſt Du mir ſolche Dinge ſagen!
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