Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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Warum hat man Miron nicht gerufen? Der Arzt eines Koͤnigs iſt nicht zu gut fuͤr Buſſy.—

Ein Diener Buſſys ſchͤttelte den Kopf: der Herzog ſah dieſe Bewegung.

— Sag'’ an, Buſſy, haſt Du Kummer? fragte der Prinz faſt untereoürfig.

— Ich weiß nicht, antwortete der Graf.

Der Herzog naͤherte ſich gleich den Liebenden, die

man zuruͤckweiſet, und die, je mehr man ſie zuruͤckwei⸗ ſet, deſto geſchmeidiger und gefaͤlliger werden.

— Laß hoͤren! So ſprich doch, Buſſy! ſagte er.

— Ei! Was ſoll ich Euch ſagen, gnaͤdiger Herr?

— Du biſt boͤs gegen mich, he? fuͤgte er mit leiſer Stimme hinzu.

— Ich, boͤs, uͤber was? Außerdem wird man nicht boͤs gegen die Prinzen. Wozu ſollte das nuͤtzen?

Der Herzog ſchwieg.

— Aber, ſagte Buſſy nun, wir verlieren die Zeit mit Umſchweifen. Laßt uns auf die Sache kommen, gnaͤdiger Herr. 3

Der Herzog blickte Buſſy an.

— Ihr beduͤrft meiner, nicht wahr? ſagte dieſer Letztere mit einer unglaublichen Haͤrte.

— Ah! Herr von Buſſy! 4

— Ei! Ohne Zweifel, Ihr beduͤrft meiner, ich wie⸗ derhole es! Glaubt Ihr, daß ich meine, daß Ihr aus Freundſchaft mich zu beſuchen kommt? Nein, bei Gott! Denn Ihr liebt Niemanden.

— O! Buſſy, kannſt Du mir ſolche Dinge ſagen!

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