Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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— Seine Gnaden, der Herzog von Anjou, ſagte er.

— Laß ihn eintreten, erwiderte Buſſy, indem er bei dem Gedanken die Stirn runzelte, daß ſein Herr ſich um ihn bekuͤmmere, dieſer Herr, deſſen Hoͤflichkeit er ſogar verachtete.

Der Herzog trat ein. Buſſys Zimmer war ohne Licht; die kranken Herzen lieben die Dunkelheit, denn ſie bevoͤlkern die Dunkelheit mit Truggeſtalten.

— Es iſt zu dunkel bei Dir, Buſſy, ſagte der Her⸗ zog, das muß Dich traurig machen.

Buſſy ſchwieg fertwaͤhrend, der Aerger verſchloß ihm den Mund.

— Biſt Du denn ernſtlich krank, fuhr der Herzog fort, daß Du mir nicht antworteſt?

— Ich bin wirklich ſehr krank, gnaͤdiger Herr, mur⸗ melte Buſſy.

— Dann habe ich Dich alſo deshalb ſeit zwei Ta⸗ gen nicht bei mir geſehen? ſagte der Herzog.

— Ja, gnaͤdiger Herr, ſagte Buſſy.

Verletzt durch dieſe Einſilhigkeit, ging der Prinz zwei bis drei Male im Zimmer herum, indem er die Bildhauerarbeiten betrachtete, welche in der Daͤmmerung hervortraten, und die Stoffe anfuͤhlte.

— Du biſt gut eingerichtet, Buſſy, wie es mir zum Mindeſten ſcheint, ſagte der Herzog.

Buſſy antwortete nicht.

— Meine Herrn, ſagte der Herzog zu ſeinen Edel⸗ leuten, bleibt in dem Nebenzimmer, ich muß glauben,

daß mein armer Buſſy wirklich ſehr krank iſt. Ach! Die Dame von Monſoreau Vierter Band. 4