Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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ſeine Arme ſtreckten ſich; ſein zu ſchwer gewordenes Haupt glitt laͤngs der Ruͤcklehne des Seſſels herab und ſank auf ſeine Schulter.

In dieſem Augenblicke ſtand der Mann, welcher ihn beobachtete, mit einem Seufzer von ſeinem Stuhle auf, und trat zu ihm.

— Herr Graf, ſagte er, Ihr habt das Fieber.

Der Graf erhob ſeine Stirn, welche die Heftigkeit des Anfalles mit Purpur bedeckte.

— Ah! Du biſt es, Remy, ſagte er.

— Ja, Herr Graf, ich erwartete Euch hier.

— Hier, und warum?

— Weil man da, wo man leidet, nicht lange bleibt.

— Ich danke Euch, mein Freunb, ſagte Buſſy, in⸗ dem er die Hand des jungen Mannes ergriff.

Remy behielt dieſe ſchreckliche, weit ſchwaͤcher als die eines Kindes gewordene Hand zwiſchen den ſeinigen, und indem er ſie mit Liebe und Ehrerbietung an ſein

Herz druͤckte, ſagte er:

— Sagt an, Herr Graf, es handelt ſich darum zu wiſſen, ob Ihr ſo bleiben wollt. Wollt Ihr, daß das Fieber ſiegt und Euch toͤdtet? ſo bleibt auf; wollt Ihr es bezwingen? ſo legt Euch zu Bett, und laßt Euch ir⸗ gend ein ſchoͤnes Buch vorleſen, aus welchem Ihr Bei⸗ ſpiel und Kraft ſchoͤpfen koͤnnt.

Der Graf hatte Nichts mehr auf der Welt zu thun, als zu gehorchen: er gehorchte.

Die Freunde, welche ihn zu beſuchen kamen, fan⸗ den ihn alſe in ſeinem Bette.