Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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Nichts dabei gewonnen, denn ich liebe ſie nicht mehr,

ich verachte ſie. A.

Und, die Wuth im Herzn, itfernte er ſich ds dem königlichen Kreiſe.

In dieſem Augenblicke war es nicht mehr dieſes edle Geſicht, das alle Frauen mit Liebe und alle Maͤn⸗ ner mit Schrecken anblickten; es war eine truͤbe Stirn, ein falſches Auge, ein zweideutiges Lächeln.

Im Hinausgehen ſah ſich Buſſy in einem großan venetianiſchen Spiegel voruͤber kommen, und fand ſich ſelbſt unertraͤglich anzuſehen.

— Aber ich bin ein Thor, ſagte er, wie, ich oltt mich wegen Einer die mich verſchmaͤht, Hunderten ab⸗ ſcheulich machen, die mich ſuchen! Aber weshalb ver⸗ ſchmaͤht ſie mich, oder vielmehr fuͤr wen? 1

— Etwa fuͤr dieſes lange Skelett mit todtenbleichem Antlitz, das immer zehn Schritte weit von ihr ſteht, und beſtaͤndig ſeinen eiferſuͤchtigen Blick auf ſie heftet .... und der auch thut, als ob er mich nicht ſaͤhe? Und wenn ich indeſſen bedenke, daß, wenn ich wollte, ich ihn in einer Viertelſtunde ſtumm nnd ſtarr mit zehn Zoll meines Schwertes im Hetzen unter meinem Kniee halten wuͤrde; wenn ich bedenke, daß, wenn ich wollte, ich dieſes weiße Kleid mit dem Blute desjenigen bedecken koͤnnte, der dieſe Blumen darauf geheftet hat; wenn ich bedenke, daß wenn ich wollte, ich, da ich nicht ge⸗

liebt ſein kann, ih zum ndeſtn lhtdeice und gehaßt waͤre! 122 imt 151

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