Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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ſich an den Laͤden der Buden des Rondels liebkoſeten, und indem er zweien oder dreien unter ihnen gewaltige Schlaͤge mit den Steighuͤgeln verſetzte, jagte er ſie in Mitte der Menge, welche ſich vor ihrem Galopp oͤffnete, brach und zerſtreute.

Gorenflot fuͤrchtete fuͤr Panurg, die Edelleute fuͤrch⸗ teten fuͤr ihre Pferde und fuͤr ihre Mantelſaͤcke, Viele fuͤrch⸗ teten fuͤr ſich ſelbſt, der Zuſammenlauf oͤffnete ſich und Alle ſtoben auseinander. Der Ruf: Feuer! erſchallte von ein Dutzend Stimmen wiederholt. Chicot flog wie ein Pfeil durch dieſe Gruppen, und ſich Gorenflot naͤhernd, indem er ihm dabei ein Paar flammende Augen zeigte, die ihn nuͤchtern zu machen begannen, faßte Panurg beim Zuͤgel, und, anſtatt der Menge zu folgen, wandte er ihr den Ruͤcken, ſo daß dieſe doppelte, im entgegen⸗ geſetzten Sinne gemachte Bewegung bald einen anſehnli⸗ chen Raum zwiſchen Gorenflot und dem Herzoge von Guiſe ließ, ein Raum, den augenblicklich der wachſende Haufe der zu ſpaͤt herbeigeeilten Neugierigen ausfuͤllte.

Nun zog Chicot den wankenden Moͤnch in den Hin⸗ tergrund der durch das bedeckte Chor der Kirche Saint⸗ Germain⸗!'Auperrois gebildeten Sackgaſſe, und indem er ihn und Panurg an die Mauer lehnte, wie es ein Bildhauer mit einem Basrelief gemacht haͤtte, das er an dem Steine befeſtigen wollte, ſagte er zu ihm:

— Ha, Trunkenbold! Ha, Heide! Ha, Verraͤther! Ha, Renegat! Du wirſt alſo immer einen Krug Wein Deinem Freunde vorziehen? 3

— Ach, Herr Chicot! ſtammelte der Moͤnch.