Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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Dieſer Redner war der gaͤnzlich betrunkene Goren⸗ flot, Gorenflot, der ſeine Reiſe nach Lyon und ſeinen Zweikampf in einem Wirthshauſe mit einem entſetzlichen Anhaͤnger Calvins erzaͤhlte.

Herr von Guiſe hoͤrte auf dieſe Erzaͤhlung, in wel⸗ cher er mit dem Schweigen Nicolas Davids zuſammen⸗ treffende Umſtaͤnde zu erkennen glaubte, mit der geſpann⸗ teſten Aufmerkſamkeit.

Uebrigens war die Straße Bethiſy mit Menſchen uͤberfuͤllt; mehrere, der Ligue angehoͤrende Edelleute hat⸗ ten an einem, in den meiſten Straßen jener Zeit ziemlich gewoͤhnlichen Rondel von Buden ihre Pferde angebun⸗ den. Chicot blieb außerhalb der Gruppe ſtehen, welche dieſe Laͤden umgab, und horchte.

Gorenflot, ſchwindelnd, leuchtend, ſich beſtaͤndig uͤberſchlagend, von ſeiner lebendigen Kanzel herabgewor⸗ fen und ſo gut als moͤglich wieder auf Panurg in den Sattel gehoben, war Gorenflot, der nur noch ſtoßweiſe ſprach, aber ungluͤcklicher Weiſe noch ſprach, der Spiel⸗ ball der Beharrlichkeit des Herzogs und der Gewandtheit des Herrn von Monſoreau, welche ihm Brocken von Verſtand und Bruchſtuͤcke von Geſtaͤndniſſen entlockten.

Eine ſolche Beichte entſetzte den horchenden Gasko⸗ nier bei Weitem mehr, als die Anweſenheit des Koͤnigs von Navarra in Paris. Er ſah den Moment kommen, wo Gorenflot ſeinen Namen fallen laſſen wuͤrde, und dieſer Name konnte das ganze Geheimniß mit einem traurigen Lichte aufklaͤren. Chicot verlor keine Zeit: er durchſchnitt oder knuͤpfte die Zuͤgel der Pferde auf, welche

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