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wir, wo iſt mein Franz der III. Sapperment, ich ſehne mich, dieſen wuͤrdigen Monarchen zu ſehen.
Und Chicot ſchlug wieder den Weg nach der Kirche Saint⸗Germain⸗'Auxerois ein. 4„.
Chicot war nicht der Einzige, welcher den Hetzog von Anjou ſuchte und ſich uͤber ſeine Abweſenheit beun⸗ 5 ruhigte; auch die Guiſes ſuchten ihn uͤberall, aber ſie waren nicht gluͤcklicher als Chicot. Herr von Anjou war
nicht der Mann, ſich unvorſichtiger Weiſe herauszuwa⸗
gen, und wir werden ſpaͤterhin ſehen, welche Vorſichts⸗ maßregeln ihn noch von ſeinen Freunden entfernt hielten. Einen Augenblick lang glaubte Chicot indeſſen, ihn gefunden zu haben; das war in der Straße Bethiſy:
eine zahlreiche Gruppe hatte ſich vor der Thuͤre eines
Weinhaͤndlers gebildet, und Chicot erkannte in dieſer Gruppe Herrn von Monſoreau und Heinrich von Guiſe.
— Gut, ſagte er, da ſind die Schildfiſche,“*) der Haifiſch muß nicht fern ſein. 1
Chicot irrte ſich, Herr von Monſoreau und Hein⸗ lich von Guiſe waren damit beſchaͤftigt, vor einer Schenke voller Betrunkener einem Redner Glas auf Glas einzuſchenken, deſſen ſtammelnde Beredtſamkeit ſie auf dieſe Weiſe aufregten. 8
*) Remoras, ein kleiner Fiſch, auch maquerreau genannt, welcher dem Haiſiſche vorausſchwimmt und ihm ſeine Beute andeuter, von der er ſeinen Theil erhalten ſoll.


