Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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— O, mein Gott! ſagte die junge Frau entſetzt. Ihr befindet Euch unwohl, Sire?

— Gut! Das fehlte nur noch, ſagte d'Aubigné; ein ſchoͤner Soldat, ein ſchoͤner Feldherr, ein ſchoͤner Koͤnig, der in Ohnmacht faͤllt. r eis.

— Nein, meine Liebe, beruhigt Euch, ſagte Hein⸗ rich, wenn ich neben Euch ohnmaͤchtig wuͤrde, ſo waͤre es vor Wonne.

— Wahrlich, Sire, ſagte d'Aubigné, ich weiß nicht, warum Ihr Heinrich von Navarra unterzeichnet; Ihr ſolltet Ronſard oder Clemens Marot unterzeichnen. Bei Gottes Leib, wie fuͤhrt Ihr denn eine ſo ſchlechte Ehe mit Madame Margot, wo Ihr alle Beide ſo zaͤrtlich in der Poeſie ſeid!

— Ah, d⸗Aubigns, ich bitte Euch, ſprecht nicht von meiner Frau. Ventre⸗ſaint⸗gris! Du kennſt das Sprich⸗ wort, wenn wir ihr begegnen ſollten?

— Obſchon ſie in Navarra iſt, nicht wahr? ſagte d'Aubigné.

——Ventre⸗ſaint⸗gris! Bin ich nicht etwa auch in

Navarra? Glaubt man nicht zum Mindeſten, daß ich

dort ſei? Sieh, Agrippa, Du haſt mir einen Schau⸗ der verurſacht; ſteig ein, und laß uns nach Haus zu⸗ ruͤckkehren.

— Meiner Treue, nein, ſagte d'Aubigné, fahrt, ich werde Euch nachfolgen; ich wuͤrde Euch geniren, und,

was noch ſchlimmer iſt, Ihr wuͤrdet mich geniren.

— So mach denn den Schlag zu, Bearner Baͤr, und thu, was Du willſt.