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— Dein Freund iſt ſchoͤn, fuhr der Koͤnig fort, und beſonders ehrwuͤrdig. Wie heißt er?
— Es iſt Gorenflot, Heinrich, Du weißt, dieſer liebe Gorenflot, von dem Herr von Morvilliers Dir ſchon ein Paar Worte geſagt hat.
— Der Aufruͤhrer des Sanct⸗Genovefa⸗Kloſters?
— Er ſelbſt.
— In dieſem Falle will ich ihn haͤngen laſſen.
— Unmoͤglich!
— Warum das?
— Weil er keinen Hals hat.
— Meine Bruͤder, fuhr Gorenflot fort, Ihr ſeht einen wahren Maͤrtyrer. Meine Bruͤder, meine Sache iſt es, die man in dieſem Augenblicke vertheidigt, oder es iſt vielmehr die aller guten Katholiken. Ihr wißt nicht, was in der Provinz vorgeht, und was die Huge⸗ notten ausbruͤten. Wir ſind genoͤthigt geweſen, einen in Lyon zu toͤdten, welcher die Empoͤrung predigte. So lange, als noch eine einzige Brut von ihnen in ganz Frankreich uͤbrig bleibt, werden die guten Herzen keinen einzigen Augenblick der Ruhe haben. Laßt uns demnach die Hugenotten vertilgen. Zu den Waffen, meine Bruͤ⸗ der, zu den Waffen!
— Mehrere Stimmen wiederholten: zu den Waf⸗ fen!
— Bei Gottes Tod, ſagte der Koͤnig, bring dieſen Trunkenbold zum Schweigen, oder er wird uns eine zweite Sanct⸗Bartholomaͤusnacht anſtiften.


