Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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nur ſehen wir, aber wir begreifen nicht. Was geht denn vor, meine Bruͤder? Setzt man etwa heute He⸗ rodes ab? Bringt man etwa heute Bruder Heinrich in ein Kloſter?

O, o, ſagte Quôlus, ich habe große Luſt, dieſes dicke Weinfaß anzubohren. Was ſagſt Du dazu, Mau⸗ giron?

— Bah, ſagte Chicot, Du wirſt uͤber eine ſolche

Kleinigkeit boͤs, Quélus? Geht der Koͤnig nicht etwa alle Tage in ein Kloſter? Glaube mir demnach, Hein⸗ rich, wenn man Dir weiter Nichts thut, ſo wirſt Du Dich nicht zu beklagen haben. Nicht wahr, Pa⸗ nurg?

Der bei ſeinem Namen angeredete Eſel ſpitzte die Ohren, und begann auf eine ſchreckliche Weiſe zu ſchreien.

— O, Panurg, o, ſagte der Moͤnch, habt Ihr Begierden! Meine Herren, fuhr er fort, ich habe Pa⸗

ris mit zwei Reiſegefaͤhrten verlaſſen; mit Panurg, der mein Eſel iſt, und Herrn Chicot, welcher der Narr Seiner Majeſtaͤt iſt. Koͤnnt Ihr mir ſagen, meine Herren, was aus meinem Freund Chicot gewor⸗ ” den iſt? 1

Chicot verzog das Geſicht. — Ah, ſagte der Koͤnig, er iſt Dein Freund! Quslus und Maugiron brachen in Gelaͤchter aus.

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