— Das ſind Rufe, welche beweiſen, daß jeder gut an ſeinem Platze iſt, und darauf bleiben ſollte; Herr von Guiſe auf den Straßen, und Ihr im Louvre; geht nach dem Louvre, Sire, geht nach dem Louvre.
— Gehſt Du mit uns?
— Ich? O, nicht doch! Du bedarfſt meiner nicht, mein Sohn, Du haſt Deine gewoͤhnlichen Leibwachen. Vorwaͤrts, Quélus! Vorwaͤrts, Maugiron! Ich will das Schauſpiel bis ans Ende ſehen. Ich finde es ſehenswerth, wo nicht beluſtigend.
— Wo gehſt Du hin?
— Ich gehe meinen Namen in die andern Regiſter einzuzeichnen. Ich will, daß es morgen Tauſend Unter⸗ ſchriften von mir in den Straßen von Paris giebt. Da ſind wir jetzt auf dem Kai, guten Abend, mein Sohnz geh zur Rechten, ich will zur Linken gehen; jeder ſeinen Weg; ich eile nach Saint⸗Mery, um einen beruͤhmten Prediger zu hoͤren.
— O, o! Was iſt das wieder fuͤr ein Laͤrm, ſagte ploͤtztich der Koͤnig, und warum eilt man ſo nach der Seite des Pont⸗Neuf?
Chicot erhob ſich auf den Fußzehen, aber er konnte Nichts ſehen, als eine ſchreiende, heulende, ſich draͤngende Volksmaſſe, welche Jemanden oder irgend Etwas zu tragen ſchien.
Ploͤtzlich oͤffneten ſich die Volkswellen in dem Au⸗ genblicke, wo der der Straße des Lavandieères gegenuber breiter werdende Kai der Menge erlaubte, ſich zur Rech⸗ ten und zur Linken auszubreiten, und gleich dem von


