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ſolchen haͤlt. Blickt zur Linken, noch weiter, noch wei⸗ terz ſo, ſchoͤn! Was ſeht Ihr?
— Ah, ah, das breite Geſicht des Herrn von Ma⸗ yenne, und das ſpitzige Maul des Kardinals.
— Stille, Sire, man ſpielt ſicheres Spiel, wenn man weiß, wo unſere Feinde ſind, und unſere Feinde nicht wiſſen, wo wir ſind.
— Meinſt Du denn, daß ich irgend Etwas zu fuͤrchten habe? 4
Ei, guͤtiger Gott, in einer Menge, wie dieſe da, kann man fuͤr Nichts ſtehen. Man hat ein ſchon offenes Meſſer in ſeiner Taſche, dieſes Meſſer dringt unſchuldi⸗ ger Weiſe, ohne zu wiſſen, was es thut, aus Dumm⸗
heit in den Leib eines Nachbars; der Nachbar ſtoͤßt ei⸗
nen Fluch aus. Wenden wir uns nach einer anderen Seite, Sire.
— Bin ich geſehen worden?
— Ich glaube es nicht, aber Ihr werdet ohne Zwei⸗ fel erkannt werden, wenn Ihr laͤnger hier bleibt.
— Es lebe die Meſſe! Es lebe die Meſſe! rief ein Volkshaufen, welcher von den Hallen kam, unb gleich einer ſteigenden Fluth in die Straße de Arbre⸗ See ſtroͤmte..
— Es lebe Herr von Guiſe! Es lebe der Kardi⸗ nal! Es lebe Herr von Mayenne! antwortete die vor der Thuͤre La Hurisres ſtehende Menge, welche ſo eben die beiden lothringiſchen Prinzen erkannt hatte.
—D,o, was ſind das fuͤr Rufe! ſagte Heinrich
der III., indem er die Stirn runzelte.


