Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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der Hoͤhe eines halben Zolles auf ein ganz weißes Blatt, das im Nu ſchwarz war, und mit kuͤhner Hand einen heroiſchen, mit Tinteflecken verzierten und wie das La⸗ byrinth des Daͤdalus verſchlungenen Handzug zeichnend, reichte er die Feder einem Wartenden, welcher hinter ihm ſtand.

Chicot! las der folgende Unterzeichner!— Das iſt ein Herr, der eine ſtolze Handſchrift ſchreibt.

Chicot, denn er war es, welcher, da er, wie wir geſehen, Heinrich nicht hatte begleiten wollen, der Ligue fuͤr ſeine eigene Rechnung nachlief, Chicot, nachdem er ſeine Anweſenheit auf dem Regiſter Mosje Croquentins beglaubigt, ging ſogleich zu dem Meiſter La Hurières uͤber. Dieſer hatte die prunkende Unterſchrift geſehen und war begierig nach einem ſo ſtolzen Handzuge. Chi⸗ cot wurde demnach, nicht mit offenen Armen, aber mit offenem Regiſter empfangen, und indem er die Feder aus den Haͤnden eines Wollhaͤndlers der Straße Bé⸗ thiſy nahm, ſchrieb er ſeinen Namen mit einem noch Hundert Male prachtvollerem Schnoͤrkel, als den erſten, worauf er La Hurière frug, ob er kein drittes Regiſter haͤtte.

La Hurière verſtand keinen Spaß; er war ein ſchlim⸗ mer Gaſt außer ſeinem Wirthshauſe. Er blickte Chicot ſchief an, Chicot ſah ihm ins Geſicht. La Hurière brummte den Namen Parpaillot, Chicot murmelte den Sudelkoch. La Huridsre ließ ſein Regiſter los, um die Hand an ſein Schwerdt zu legen. Chicot legte die Fe⸗ der nieder, um im Stande zu ſein, das ſeinige aus der