Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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auch, und vertrauet Eure Namen und Eure Vornamen entweder mir, Meiſter La Hurière, oder meinem Ge⸗ hülfen, Herrn Croquentin an.

In der That, Mosje Croquentin, ein junger Scheim aus Perigord, weiß gekleidet wie Eliaſar, und den Leib mit einer Schnur umgeben, in welcher ſich ein Meſſer und Schreibzeug den zwiſchen der letzten und der vorletz⸗ ten Rippe befindlichen Raum ſtreitig machten, Mosje Croquentin, ſagen wir, ſchrieb im Voraus die Namen ſeiner Nachbaren, und an deren Spitze den ſeines acht baren Herrn, Meiſters La Huridère auf.

Meine Herren, es iſt fuͤr die Meſſe, rief der Gaſtwirth zum blauen Himmel aus vollem Halſe aus, meine Herren, es iſt fuͤr die heilige Religion.

Es lebe die heilige Religion, meine Herren, es lebe die Meſſe. Ah!...

Und er erſtickte vor Gemuͤthserſchuͤtterung und Muͤ⸗ digkeit, denn dieſe Begeiſterung dauerte ſeit vier Uhr Nachmittags.

Die Folge davon war, daß viele von demſelben Eifer beſeelte Leute das Regiſter Meiſter La Huriéres unterzeichneten, wenn ſie ſchreiben konnten, und ihre Na⸗ men Croquentin nannten, wenn ſie es nicht verſtanden.

Die Rache war um ſo ſchmeichelhafter fuͤr La Hu⸗ risre, als ihm die Nachbarſchaft der Kirche Saint⸗Ger⸗ main⸗l'Auxerrois eine ſchreckliche Concurrenz bildete; aber gluͤcklicher Weiſe waren die Glaͤubigen zu jener Zeit zahlreich, und anſtatt ſich zu ſchaden, lieferten ſich die beiden Anſtalten Unterſchriften, Diejenigen, welche nicht