Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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wegung ihm den graͤßlichſten Schrecken einjagte, den et je in ſeinem Leben empfunden hatte.

— Sie ſprechen von mir, ſagte er; ſie deuten auf mich, ſie erwarten mich; man hat mich heute Nacht geſucht; meine Abweſenheit hat Aergerniß erregt. Ich bin verloren!

Und der Kopf ſchwindelte ihm; eine thoͤrigte Iden zu fliehen ſtieg in ihm auf, aber ſchon kamen ihm meh— rere Moͤnche entgegen; man verfolgte ihn ohne Zweifel. Bruder Gorenflot ließ ſich Gerechtigkeit widerfahren, er wat nicht fuͤr das Wettrennen gebaut; er waͤre eingeholt, ge⸗ bunden, in das Kloſter geſchleppt worden; er zog dem nach die Ergebung vor.

Mit geſenkten Ohren ſchritt er daher auf ſeine gr meraden zu, die zu zoͤgern ſchienen, ihn zuerſt anzu⸗ reden.

— Ach, ſagte Gorenflot, ſie thun, als ob ſie mich nicht mehr kennen, ich bin ein Stein des Anſtoßes.

Endlich wagte es Einer von ihnen, und indem auf Gorenflot zuſchritt, ſagte er:

— Armer lieber Bruder!

Gorenflot ſtieß einen Seufzer aus, und erhob die Augen gen Himmel. 8

— Ihr wißt, daß der Prior Euch erwartet, ſagte ein Anderer.

— Ach, mein Gott!

— O, mein Gott, ja, fuͤgte ein Dritter binzu⸗ hat geſagt, daß man Euch auf der Stelle zu ihm fuͤhren ſolle, ſobald Ihr in das Kloſter zuruͤckgekehrt waͤret.