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Chicot wartete einen Augenblick, damit der Schlaf wieder ſeinen ganzen Einfluß erlangt haͤtte, und begann den Moͤnch aufzuwickeln.
— Brrrr, machte Gorenflot. Welche Kaͤlte! Das wird das Reifen der Trauben verhindern.
Chicot hielt in ſeiner Verrichtung inne, die er einen Augenblick nachher wieder begann.
— Ihr kennt meinen Eifer, meine Bruͤder, fuhrt der Moͤnch fort, Alles fuͤr die Kirche und fuͤr Seine Gnaden, den Herzog von Guiſe.
— Schuft! ſagte Chicot.
— Das iſt meine Meinung, begann Gorenflot wie⸗ der, aber el iſt gewiß.
— Was iſt gewiß? fragte Chicot, indem er den Moͤnch aufhob, Um ihm ſeine Kutte uͤberzuziehen. 3
— Es iſt gewiß, daß der Menſch weit ſtaͤrker iſt,
als der Wein; Bruder Gorenflot hat gegen den Wein
gekaͤmpft, wie Jacob gegen den Engel, und Brude
Gorenflot hat den Wein gebaͤndigt. 4 Chicot zuckte die Achſeln. m Dieſe unzeitige Bewegung ließ den Moͤnch ein Au
aufſchlagen, und, uͤber ihn geneigt, ſah er das Laͤcheln Chicots, der bei dieſem ungewiſſen Schelne todtenbleich und Unheil bringend ausſah.
— Ha, keine Geſpenſter, keine Kobolde, ſagte der Moͤnch, als ob er ſich gegen irgend einen Schutzgeiſt beklage, welcher das Buͤndniß vergaß, das er mit ihm abgeſchloſſen hatte.
— Er iſt gaͤnzlich betrunken, ſagte Chicot, uaa


