Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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thun, und entfernte ſich, indem er die beiden Freunde in der Dunkelheit ließ, wie es ihm anempfohlen wor⸗ den war.

Bald darauf wurde Chicot Etwas gewahr, was ſeine Bewunderung erregte, naͤmlich, daß Bruder Go⸗ renflot zu gleicher Zeit ſchnarchte und ſprach, was, nicht etwa, wie man glauben koͤnnte, ein mit Gewiſſensbiſ⸗ ſen erfuͤlltes Bewußtſein, ſondern einen mit Speiſen uͤberladenen Magen andeutete.

Die Worte, welche Gorenflot in ſeinem Schlafe ausſprach, bildeten, wieder aneinander gerichtet, eine abſcheuliche Miſchung von heiliger Beredtſamkeit und bacchiſcher Grundſätze.

Indeſſen wurde Chicot gewahr, daß, wenn er in gaͤnzlicher Dunkelheit bliebe, er große Muͤhe haben wuͤr⸗ de, die Zuruͤckgabe zu bewerkſtelligen, die ihm noch zu vollziehen uͤbrig blieb, damit Gorenflot bei ſeinem Er⸗ wachen Nichts ahne; in der That, er konnte in der Dunkelheit auf eines der vier Gliedmaßen des Moͤnches treten, deren verſchiedene Lage er nicht kannte, und ihn durch den Schmerz aus ſeiner Schlafſucht erwecken.

Chicot blies demnach auf die Kohlen des Kamines, um den Schauplatz ein wenig zu erleuchten.

Bei dem Geraͤuſche dieſes Blaſens hoͤrte Gorenflot auf zu ſchnarchen und murmelte:

— Meine Bruͤder, das iſt ein grimmiger Wind; das iſt der Hauch des Herrn, das iſt der Athem, der mich begeiſtert.

Und er begann wieder zu ſchnarchen.