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— Er liebte ſie, ſagte Herr von Meridor, der ſelbſt Alles das fuͤhlte, was Abſcheuliches in dem Verfahren des Herrn von Monſoreau lag, man muß wohl der Liebe verzeihen.
— Und ich denn, rief Buſſy aus, liebe ich etwa...
Aber entſetzt uͤber dieſe Aeußerung, die ſeinem Her⸗ zen unwillkuͤrlich entſchluͤpfen wollte, unterbrach ſich Buſ⸗ ſy, und nur der aus ſeinen Augen ſpruͤhende Blitz voll⸗ endete den auf ſeinen Lippen unterbrochenen Satz.
— Nun denn, ſagte ſie erroͤthend, Ihr habt mich verſtanden, nicht wahr? Wohlan, mein Freund, mein Bruder, Ihr habt dieſe beiden Rechte in Anſpruch ge⸗ nommen, und ich gebe ſie Euch. Wohlan, mein Freund, wohlan, mein Bruder, vermoͤgt Ihr Etwas fuͤr mich?
— Aber der Herzog von Anjou, der Herzog von Anjou! murmelte der Greis, der immer das Ungewit⸗ ter, das ihn bedrohete, in dem Zorne der Koͤniglichen Hoheit grollen hoͤrte.
— Ich gehoͤre nicht zu denen, welche den Zorn der Prinzen fuͤrchten, Herr Auguſtin, antwortete der junge Mann, und ich muͤßte mich ſehr irren, oder wir ha⸗ ben dieſen Zorn nicht zu fuͤrchten. Wenn Ihr wollt, Herr von Möridor, ſo will ich Euch mit dem Prinzen ſo befreunden, daß er Euch gegen Herrn von Monſo⸗ reau beſchuͤtzen ird, von dem, glaubt es mir, die wahre G erruͤhrt, die unbekannte, aber gewiſſe, die unſſchtbare, aber vielleicht unvermeidbare Gefahr.
— Aber, wenn der Herzog erfaͤhrt, daß Diana eb ſo iſt Alles verloren, ſagte der Greis.


