— Wohlan, ſagte Buſſy, ich ſehe wohl, daß Ihr, was ich Euch auch habe ſagen moͤgen, Herrn von Mon⸗ ſoreau eher und mehr, als mir glaubt. Sprechen wir nicht mehr davon, ſchlagt mein Anerbieten aus, Herr Baron, weiſet die allmaͤchtige Unterſtuͤtzung zuruͤck, die ich Euch zu Huͤlfe rief. Werft Euch in die Arme des r Mannes, der Euer Vertrauen ſo gut gerechtfertigt hat. Ich habe es Euch geſagt: Ich habe mein Werk voll⸗ ſt bracht, ich habe Nichts mehr hier zu thun. Lebt wohl, Herr Auguſtin, lebt wohl, gnaͤdige Frau, Ihr werdet mich nicht mehr ſehen, ich ziehe mich zuruͤck, lebt wohl! — O, rief die junge Frau aus, indem ſie die Hand des jungen Mannes ergriff, habt Ihr mich einen Au⸗ genblick lang erſchwachen, habt Ihr mich zu ihm zu⸗ ruͤckkehren ſehen? Nein. Ich bitte Euch knieend dar⸗ um, verlaßt mich nicht, Herr von Buſſy, verlaßt mich nicht. 4 Buſſy druͤckte die ſchinm, flehenden Haͤnde Dia⸗ nas, und ſein ganzer Zorn ſchwand, wie jener Schnee ſchwindet, den auf dem Gipfel der Berge das warme Laͤcheln der Maiſonne ſchmilzt. — Wenn dem ſo iſt, ſagte Buſſy, dann laſſe ich es mir gefallen, gnaͤdige Frau; ja, ich nehme die hei⸗ lige Sendung an, die Ihr mir anvertraut, und bevor drei Tage vergehen, denn ich brauche die Zeit, um wie⸗ der zu dem Prinzen zu kommen, der, wie man ſagt, auf einer Wallfahrt nach Chartres mit dem Koͤnige iſt, vor Ablauf von drei Tagen werdet Ihr Neues hörem oder ich will meinen Namen Buſſy verlieren. 4
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