Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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Frau erbleichen ließen. Buſſy ſah den Schmerz, den er Diana verurſacht hatte, und begann wieder:

— Fragt Eure Tochter, ob ſie gluͤcklich uͤber die Ehe iſt, welche Ihr derſelben geboten, und in die ſie eingewilligt hat.

Diana faltete die Haͤnde und brach in Schluchzen aus. Das war die einzige Antwort, welche ſie Buſſy zu geben vermogte. Freilich haͤtte keine andere ſo be⸗ ſtimmt ſein koͤnnen.

Die Augen des alten Barons fuͤllten ſich mit Thraͤ⸗ nen, denn er begann einzuſehen, daß ſeine vielleicht zu voreilige Freundſchaft fuͤr Herrn von Monſoreau gar ſehr zu dem Ungluͤcke ſeiner Tochter beigetragen haͤtte.

— Jetzt iſt es alſo wahr, mein Herr, ſagte Buſſy, daß Ihr, ohne durch irgend eine Liſt oder ⸗durch irgend eine Gewaltthaͤtigkeit dazu genoͤthigt zu ſein, die Hand Eurer Tochter Herrn von Monſoreau gegeben habt?

— Ja, wenn er ſie rettete.

— Und er hat ſie wirklich gerettet. Dann habe ich nicht noͤthig Euch zu fragen, mein Herr, ob es Eure Abſicht iſt, Euer Wort verpfaͤndet zu laſſen?

— Das iſt ein Geſetz fuͤr Alle und beſonders fuͤr Edelleute, und Ihr muͤßt beſſer, als jeder Andere, wiſ⸗ ſen, das zu halten, was man verſprochen hat. Herr

von Monſoreau baenach ihrem eigenen Eingeſtaͤndniſſe,

das umnener ochter gerettet, meine Tochter ge⸗ hoͤrt alſo Herrn von Monſoreau.

— Ach, fluͤſterte die junge Frau, warum bin ich

nicht geſtorben?