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— undankbarer! ſagte der Edelmann im Tone ſanf⸗ ten Vorwurfes.
— O, ja, antwortete der Greis, ja, Ihr habt Recht, denn das iſt ein Augenblick, der mir alle meine Leiden verguͤtet. O, meine Diana, meine geliebte Dia⸗ na, fuhr er fort, indem er mit der einen Hand den Kopf ſeiner Tochter wieder an ſeine Lippen druͤckte und die andere Buſſy reichte.
Dann, ploͤtzlich, indem er den Kopf wieder aufrich⸗ tete, als ob eine ſchmerzliche Erinnerung oder eine neue Furcht, trotz dem Panzer der Wonne, wenn man ſich ſo ausdrücken darf, der es umgeben, in ſein Herz ge⸗ drungen waͤre:
— Aber was ſagtet Ihr mir doch, Herr von Buſſy, daß ich Frau von Monſoreau ſehen wuͤrde; wo iſt ſie!
— Ach, mein Vater, fluͤſterte Diana.
Buſſy ſammelte alle ſeine Kraͤfte. 4
— Ihr habt ſie vor Euch, ſagte er, und der Graf von Monſoreau iſt Euer Schwiegerſohn.
— Ei, was? ſtammelte der Greis, Herr von Mon⸗ ſoreau mein Schwiegerſohn, und alle Welt, Du, Dia⸗ na, er ſelbſt, alle Welt hat mich daruͤber in Unwiſſen⸗ heit gelaſſen?
— Ich zitterte Euch zu ſchreiben, mein Vater, aus Furcht, daß der Brief in die Haͤnde des Prinzen fal⸗ len moͤgte. Außerdem glaubte ich, daß Ihr Alles wuͤßtet. — Aber zu welchem Zwecke, fragte der Greis, wozu alle dieſe ſeltſamen Geheimniſſe?


