Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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— In Wahrheit? Aber warum ſagt Ihr dann, mein Herr, daß der Prinz ſie geliebt hat?

— Weil ich immer die Wahrheit ſage, Herr Ba⸗ ron; tretet ein und Ihr werdet Euch durch Euch ſelbſt

davon uͤberzeugen, indem Ihr das in Erfuͤllung gehen

ſeht, was ich Euch verſprochen habe. — Nehmt Euch in Acht, ich beweinte mein gelieb⸗

tes Kind, und Ihr habt mir geſagt: Troͤſtet Euch,

mein Herr, denn die Barmherzigkeit Gottes iſt groß; mir einen Troſt fuͤr meine Leiden zu verſprechen, iſt faſt, mir ein Wunder zu verſprechen.

— Tretet ein, mein Herr, wiederholte Buſſy mit demſelben Laͤcheln, welches den alten Edelmann immer verfuͤhrte. 3

Der Baron ſtieg vom Pferde.

Gertrude war ganz erſtaunt auf die Schwelle der Thuͤre herbeigeeilt, und blickte le Haudouin, Buſſy und den Greis mit beſtuͤrztem Auge an, indem ſie nicht zu errathen vermogte, durch welche Berechnung der Vor⸗ ſehung ſich dieſe drei Maͤnner bei einander befaͤnden.

— Meldet der Frau von Monſoreau, ſagte der jun⸗ ge Graf, daß Herr von Buſſy zuruͤck ſei und ſie auf der Stelle zu ſprechen wuͤnſche. Aber, bei Eurer Seele, fuͤgte er leiſe hinzu, ſagt ihr kein Wort von der Per⸗ ſon, welche mich begleitet.

— Frau von Monſoreau! ſagte der Greis auf das Hoͤchſte erſtaunt, Frau von Monſoreau!

— Tretet ein, Herr Baron, ſagte Buſſy, indem er Herrn Auguſtin in die Hausflur ſchob.