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bin am Ende nicht ſehr zu bedauern. Gertrude iſt ein junges⸗Maͤdchen von huͤbſchen Wuchs, die zwei Zoll groͤßer iſt, als ich, und die mich am Kragen mit ge⸗ ſtreckten Armen aufheben wuͤrde, was bei ihr von einer großen Entwickelung der zweikoͤpfigen und deltafoͤrmigen Armmuskeln herruͤhrt. Das verleiht mir eine Verehrung fuͤr ſie, die ihr ſchmeichelt, und da ich ihr immer nach⸗ gebe, ſo ſtreiten wir uns niemals; dann hat ſie ein koͤſt⸗ liches Talent.
— Welches, mein armer Remy?
— Sie erzaͤhlt wundervoll.
— Ah! Wahrhaftig?
— Ja, ſo daß ich durch ſie Alles weiß, was bei ih⸗ rer Gebieterin vorgeht... Hm? Was ſagt Ihr dazu? Ich habe gemeint, daß es Euch nicht unangenehm waͤre, Einverſtaͤndniſſe im Hauſe zu haben.
— Du biſt ein guter Genius, le Haudouin, den der Zufall, oder vielmehr die Vorſehung mich hat an⸗ treffen laſſen; Du biſt alſo mit Gertruden auf einem ge⸗ wiſſen Fuße..
— Puella me diligit, antwortete le Haudouin, indem
er ſich mit affectirter Geckenhaftigkeit ſchaukelte.
— Und Du haſt Zutritt in dem Hauſe?
— Geſtern Abend habe ich um Mitternacht meinen Einzug in daſſelbe durch die beruͤhmte Thuͤre mit dem Gitterfenſter, die Ihr kennt, auf den Fußzehen ge⸗ halten.
— Und wie biſt Du zu dieſem Gluͤcke gelangt?
— Ei, ich muß ſagen, auf ziemlich naeheltihe Weiſe.


