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liebten, einen Spion oder einen Narren haͤtte gelten laſſen koͤnnen.
— Reiflich erwogen, mein lieber Haudouin. Aber was haſt Du nun gethan?
— O nun, Herr Graf, habe ich geſehen, daß ich zu ſtarken Mitteln meine Zuflucht nehmen muͤßte, und, meiner Treue..
— Nun?
— Meiner Treue, ich habe mich verliebt!
— Hm? aͤußerte Buſſy, der nicht begriff, in was ihm die Liebe Remys dienen koͤnnte.
— Wie ich die Ehre habe Euch zu ſagen, wieder⸗ holte der junge Doctor ernſthaft; verliebt, ſehr verliebt, raſend verliebt.
— In wen?
— In Gertruden..
— In Gertrude, die Zofe der Frau von Monſo⸗ reau?—
— Ei ja doch, mein Gott! In Gertrude, die Zofe der Frau von Monſoreau. Was wollt Ihr, gnaͤdiger Herr, ich bin kein Edelmann, um mich in Gebieterinnen zu verlieben; ich bin ein armer geringer Arzt, ohne an⸗
dere Praxis, als einen Kunden, der mir hoffentlich nur
noch in langen Zwiſchenraͤumen Etwas zu thun geben wird, und ich muß wohl meine Erfahrungen in anima vili, wie wir auf der Sorbonne ſagen, anſtellen.
— Armer Remy, ſagte Buſſy, glaube nur, daß ich Deine treue Anhaͤnglichkeit wuͤrdige.
— Ei, gnaͤdiger Herr, antwortete le Haudouin, ich
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