ihre kleinen, weißen und wie Perlmutter glaͤnzenden Zaͤh⸗ ne unter den Korallen ihrer Lippen erſcheinen, und, da
ihr Gatte, auf das hoͤchſte erſtaunt, ſie anblickte, um ſie zu befragen, ſo legte ſie einen Finger auf ihren Mund,
und entfloh huͤpfend, indem ſie Buſſy einen Kuß des Dankes zuwarf.
Der Greis hatte Nichts von dieſem ausdrucksvollen Geberdenſpiele geſehn; das Auge auf die vaͤterliche Burg geheftet, liebkoſete er unwillkuͤrlich ſeine beiden Hunde, die ſich nicht entſchließen konnten, ihn zu verlaſſen; er ertheilte mit bewegter Stimme ſeinen durch ſeinen Abſchied und durch ſeine Worte gebeugten Dienern einige Auftraͤge. Hierauf mit großer Muͤhe und mit Huͤlfe ſeines Stall⸗ meiſters ein ſcheckiges Pferd beſteigend, fuͤr das er eine Vorliebe hatte, und das ihm in den letzten Buͤrgerkrie⸗
gen zum Schlachtroſſe gedient, begruͤßte er mit einer
Geberde das Schloß Meridor, und brach auf, ohne ein einziges Wort auszuſprechen. Mit leuchtenden Augen antwortete Buſſy auf Jo⸗
hanna's Laͤcheln und wandte ſich haͤufig um, um von
ſeinen Freunden Abſchied zu nehmen. Als er ſie verließ, hatte Johanna leiſe zu ihm geſagt:
— Welch ſeltſamen Mann ſpielt Ihr, Herr Graf! Ich hatte Euch verſprochen, daß Euch das Gluͤck in Msridor erwartete, und Ihr ſeid es im Gegentheile, der das Gluͤck nach Méridor bringt, das aus ihm entflohen war.
(Von Meridor nach Paris iſt es weit; weit beſon⸗
ders fuͤr einen alten Baron, der mit Hieb⸗ und Schuß⸗
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