Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

rer me

ſy, ge⸗

enn ar des eit⸗ es, ehr en⸗ ge⸗ ich

er⸗

— 21—

ſcheinen, da er in ſeinen großmuͤthigen Abſichten geſchei⸗ tert iſt.

Buſſy ſenkte den Kopf; Alles war ihm erklaͤrt.

Er begriff jetzt, wie es Herrn von Monſoreau gelungen war, dem Prinzen das junge Maͤdchen zu entfuͤhren, das er liebte, und wie die Furcht, daß der Prinz entdecken moͤgte, daß das junge Maͤdchen ſeine Gattin geworden waͤre, ihn das Geruͤcht von ihrem Tode ſelbſt bei dem armen Vater hatte beſtaͤtigen laſſen.

— Nun, Herr, ſagte der Greis, als er ſah, daß der Tieffinn die Stirn des jungen Mannes ſenkte und ſeine Augen auf den Boden geheftet hielt, welche die Erzaͤhlung, die er ſo eben beendigt, mehr als ein Mal hatte funkeln laſſen.

— Wohlan, Herr Baron, antwortete Buſſy, ich bin von Seiner Gnaden, dem Herzoge von Anjou be⸗ auftragt, Euch nach Paris zu fuͤhren, wo Seine Ho⸗ heit Euch zu ſprechen wuͤnſcht.

— Mich ſprechen, mit mir, rief der Baron aus; ich ſollte mich nach dem Tode meiner Tochter dieſem Manne gegenuͤber befinden, und was kann er mir zu ſagen haben, der Moͤrder?

— Wer weiß? Sich rechtfertigen vielleicht.

— Und wenn er ſich auch rechtfertigte, rief der Greis aus, meine Tochter wird nichts deſto weniger verloren ſein. Nein, Herr von Buſſy, nein, ich werde nicht nach Paris gehen; außerdem wuͤrde ich mich da⸗

durch zu ſehr von dem Orte entfernen, wo mein theu⸗

res Kind in ſeinem kalten Grabestuche von Schilf ruht.