Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— Herr Baron, ſagte Buſſy mit feſter Stimme, erlaubt mir, bei Euch darauf zu beſtehen; es iſt meine Pflicht, Euch nach Paris zu fuͤhren, und ich bin aus⸗ druͤcklich deshalb gekommen.

— Wohlan! Ich werde alſo nach Paris gehen, rief der Greis vor Zorn bebend aus; aber Wehe denen, die mich ins Ungluͤck geſtuͤrzt haben! Der Koͤnig wird mich hoͤren, und wenn er mich nicht hoͤrt, ſo werde ich an alle Edelleute Frankreichs appelliren. So vergaß ich auch in meinem Schmerze, murmelte er leiſer, daß ich eine Waffe in meinen Haͤnden habe, von der ich bis jetzt keinen Gebrauch zu machen gewußt. Ja, Herr von Buſſy, ich werde Euch begleiten. 4

— Und ich, Herr Baron, ſagte Buſſy, indem er ihn bei der Hand ergriff, ich empfehle Euch die Geduld, die Ruhe und die Wuͤrde an, die einem chriſtlichen Herrn geziemen. Gott hat fuͤr edle Herzen unendliches Erbarmen, und Ihr wißt nicht, was er Euch vorbe⸗ haͤlt. Ich bitte Euch demnach auch, mich bis zu dem Tage, wo ſich dieſes Erbarmen beſtaͤtigen wird, nicht unter die Zahl Eurer Feinde zu rechnen, denn Ihr wißt nicht, was ich fuͤr Euch thun werde. Auf morgen alſo, Herr Baron, wenn es Euch beliebt, und ſo bald der

Tag angebrochen, werden wir uns auf den Weg begeben.

— Ich willige ein, ſagte der alte Herr, unwill⸗ kuͤrlich durch den ſanften Ausdruck geruͤhrt, mit welchem Buſſy dieſe Worte ausgeſprochen hatte; aber einſtweilen,

Freund oder Feind, ſeid Ihr mein Gaſt, und ich muß

Euch in Eure Wohnung fuͤhren.