immer ruhig, ertrug Buſſy dieſen Blick in der Haltung tiefer Ehrerbietung, und erwiderte Nichts.
— Ja, dieſes Ungeheuers, begann Herr von Mé⸗ ridor wieder, deſſen Kopf ſich immer mehr zu verwirren ſchien, dieſes Moͤrders, der mir meine Tochter getoͤd⸗ tet hat!
— Armer Herr! murmelte Buſſy.
— Aber was ſagt er denn das fragte Johanna, indem ſie nun auch frug. r
— Ihr wißt alſo nicht, Ihr, die Ihr mich mit entſetzten Augen anblickt, rief Herr von Moridor aus, 8 indem er die Haͤnde Johannas und Saint⸗Luc's er⸗ 1 greift und ſie zwiſchen den ſeinigen vereinigte, daß der
Herzog von Anjou mir meine Diana getoͤdtet hat? Mein Kind, meine Tochter,— der Herzog von Anjou hat ſie mir getoͤdtet!
Und der Greis ſprach dieſe letzten Worte mit einem ſolchen Ausdrucke von Schmerz aus, daß ſelbſt Buſſy's 3 Augen ſich daruͤber mit Thraͤnen fuͤllten.* 3
— Herr, ſagte die junge Frau, waͤre dem ſo, und ich begreife nicht, wie dem ſo ſein kann, ſo koͤnnt Ierr doch Herrn von Buſſy, den biederſten, den großmuͤthige ſten Edelmann, den es giebt, wegen dieſes graͤßlichen Ungluͤckes nicht anklagen. Aber ſo ſeht doch, mein gu-⸗ ter Vater, Herr von Buſſy weiß Nichts von dem, was Ihr ſagt, Herr von Buſſy weint wie wir und mit uns. Wuͤrde er denn gekommen ſein, wenn er den 4 Empfang haͤtte ahnen koͤnnen, den Ihr ihm vorbehiele tet! Ach, lieber Herr Auguſtin, im Namen Eurer ge⸗
8


