Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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Verwandter, ſondern unſer Freund; Herr Ludwig von Clermont, Graf von Buſſy von Amboiſe, Cavalier des Herzogs von Anjou.

Wie durch eine Feder in die Hoͤhe geſchnellt, erhob ſich der Greis bei dieſen Worten, ſchleuderte einen ſchrecklichen Blick auf Buſſy, und ſank, wie durch dieſe ſtumme Herausforderung erſchoͤpft, wieder auf ſeinen Seſſel zuruͤck, indem er ein Stoͤhnen ausſtieß.

Was iſt denn? fragte Johanna.

Kennt Euch der Baron, Herr von Buſſy? fragte Saint⸗Luc.

Es iſt das erſte Mal, daß ich die Ehre habe, den Herrn Baron von Meridor zu ſehen, ſagte Buſſy auf eine ruhige Weiſe; er allein hatte den Eindruck ver⸗ ſtanden, welchen der Name des Herzogs von Anjou auf den Greis hervorgebracht hatte.

Ah! Ihr ſeid Cavalier des Herzogs von Anjou, ſagte der Baron, Ihr ſeid Cavalier dieſes Ungeheuers, dieſes Teufels, und Ihr wagt es zu geſtehen, und Ihr habt die Vermeſſenheit, mein Haus zu betreten!

Iſt er wahnſinnig? fragte Saint⸗Luc leiſe ſeine Gattin, indem er den Baron mit erſtaunten Augen an⸗ blickte.

Der Schmerz wird ihm den Verſtand verwirrt haben, antwortete Johanna mit Entſetzen.

Herr von Moridor hatte die Worte, die er ſo eben ausgeſprochen, und welche Johanna zweifeln ließen, daß er ſeinen ganzen Verſtand haͤtte, mit einem noch weit drohenderen Blicke, als den erſten, begleitet; aber,