Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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und indem er die junge Frau mit einem Ausdrucke an⸗ blickte, welcher faſt dem Schrecken glich, ſagte er: Diana!

Und den Kopf auf jeder Seite zu ihrem Herrn er⸗ hebend, ſtießen bei dieſem Namen die beiden Hunde ploͤtzlich ein trauriges Geheul aus.

Buſſy vermogte einen Schauder nicht zu unter⸗ druͤcken: Johanna blickte Saint⸗ Luc an, und Saint⸗ Luc blieb ſtehen, indem er nicht wußte, ob er weiter ſchreiten oder wieder umkehren ſollte.

Diana! wiederholte der Greis, als ob er aller dieſer Zeit bedurft haͤtte, um die an ihn geſtellte Frage

au begreifen. Ihr wißt alſo nicht?...

Und ſeine bereits ſchwache und bebende Stimme er⸗ loſch in einem dem Grunde ſeines Herzens entriſſenen Schluchzen.

Aber wie denn? Und was iſt denn geſchehn? rief Johanna erſchuͤttert und mit gefalteten Haͤn⸗ den aus.

Diana iſt todt! rief der Greis aus, indem er mit verzweifelter Gebaͤrde die Haͤnde gen Himmel erhob und einen Strom von Thraͤnen vergoß.

Und er ſank auf die erſten Stufen der Vortreppe nieder, an welche man gelangt war; verbarg ſein Haupt zwiſchen ſeinen beiden Haͤnden, indem er ſich ſchaukelte, wie um eine traurige Erinnerung zu verſcheuchen, die ihn ohne Unterlaß quaͤlte.

Todt! rief Johanna von Entſetzen betrofen und wie ein Geſpenſt erbleichend aus.