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1 tdun das beweiſt, daß das Volk nicht ſelbſtſüch⸗ ig iſt.“
„Mein Freund,“ ſprach de Launay mit einer Art von Mitleid,„es iſt leicht zu ſehen, daß Sie nicht Soldat ſind.“
„Sie haben Recht, ich bin Pächter.“
„Daß Sie nicht von Paris ſind.“
„Ich bin in der That aus der Provinz.“
„Daß Sie die Baſtille nicht aus dem Grunde kennen.“
„Sie haben Recht, ich kenne nur das, was ich da⸗ von geſehen habe, nämlich die äußeren Mauern.“
„So kommen Sie mit mir, ich will Ihnen zeigen, was die Baſtille iſt.“
„Hol ho!“ dachte Billot,„er will mich über eine Oubliette gehen laſſen, die ſich plötzlich unter meinen Füßen öffnen wird, und dann gute Nacht, Vater Billot.“
Doch der unerſchrockene Pächter verzog keine Miene un ſchickte ſich an, dem Gouverneur der Baſtille zu olgen.
3„Zuerſt,“ ſagte de Launay,„zuerſt erfahren Sie, daß ich in meinen Gewölben Pulver genug habe, um die Baſtille, und mit der Baſtille die Hälfte des Fau⸗ bourg Saint⸗Antoine in die Luft zu ſprengen.“
„Ich weiß das,“ erwiederte Billot ruhig.
„Gut. Sehen Sie einmal dieſe vier Kanonen an.“
„Ich ſehe ſie.“
„Sie beſtreichen dieſe ganze Gallerie, wie Sie auch ſehen, und dieſe Gallerie wird beſchirmt, einmal durch eine Hauptwache, ſodann durch zwei Gräben, über die man nur mit Hülfe von zwei Zugbrücken kommen kann; endlich durch ein Gitter.“
„Ohl ich ſage nicht, die Baſtille ſei ſchlecht ver⸗ theidigt,“ erwiederte Billot ruhig,„ich ſage nur, ſie werde gut angegriffen werden.“
„Fahren wir fort,“ ſprach de Launay. Billot nickte beipflichtend mit dem Kopf.


