Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Dritte Abteilung], Ange Pitou : 1.-4. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
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geweſen find, als er ſich im vergangenen Jahr um das Pariſer Stipendium bewarb. Er war doch ein Bar⸗ barismenmacher, Gott ſei Dank! obgleich er erſt drei⸗ zehn Jahre und ich ſiebzehn.

Ahl das iſt doch einfältig, rief der Abbé, der die übrigen Stufen vollends herabſtieg und nun mit

ſeiner Geißel in der Hand ebenfalls erſchien, während Pitou kluger Weiſe zwiſchen ſich und ſeinem Profeſſor die erſte Entfernung behauptete.Ja, ich ſage einfäl⸗ tig, fügte er, die Arme kreuzend und ſeinen Schüler mit Entrüſtung anſchauend, bei,Das iſt alſo der Preis meiner Lectionen in der Dialektik! dreifaches Thier! erinnerſt Du Dich ſo des Arioms: Noti minora, loqui majora volens. Gerade weil Gilbert jünger war als Du, iſt man nachſichtig gegen ein vierzehn⸗ jähriges Kind geweſen, während man es nicht gegen einen großen Dummkopf von achtzehn Jahren ſein wird.

Ja, und auch weil er der Sohn von Herrn Honoré Gilbert iſt, der achtzehntauſend Livres Einkünfte aus guten Gütern nur auf der Ebene von Pilleleux hat, erwiederte mit kläglichem Ton der Logiker.

Der Abbé Fortier ſchaute Pitou die Lippen vor⸗ ſtreckend und die Stirne faltend an..

Das iſt minder dumm, brummte er, nachdem er ſeinen Schuler ſtillſchweigend einen Augenblick betrach⸗ tet hatte.Indeſſen iſt es nur ſcheinbar und nicht begründet.

Ohl wenn ich der Sohn eines Mannes von acht⸗ zehntauſend Livres Rente wäre! wiederholte Ange Pitou, der bemerkt zu haben glaubte, ſeine Antwort habe einigen Eindruck auf ſeinen Profeſſor gemacht.

Ja, doch Du biſt es nicht. Dagegen biſt Du unwiſſend, wie der Burſche von dem Juvenal ſpricht;

eine profane Citation, der Abbé bekreuzte ſich aber nicht minder richtig. Arcadius Juvenis.

wette, daß Du nicht einmal weißt, was Arcadius ſagen will.