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Mann; ich, ein Weib, muß es nicht, will es nicht; hat ſie Launen, nun wohll ihre Dienerinnen ſind da.“ „Meine Schweſter,“ erwiederte der junge Mann mit einem düſtern Weſen,„das erklärt mir nicht, wie Du Zwiſtigkeiten mit der Königin bekommen haſt.“
„Keine, das ſchwöre ich Dir; haſt Du gehabt, Philipp, Du, der Du ſie verlaſſen? Oh! ſie iſt un⸗ dankbar, dieſe Frau.“
„Man muß ihr verzeihen, Andrée; die Schmeichelei hat ſie ein wenig verdorben. Sie iſt im Grunde gut.“
„Zeuge hievon iſt das, was ſie für Dich gethan hat, Philipp.“
„Was hat ſie gethan?“
„Du haſt es ſchon vergeſſen? Oh! ich, ich habe ein beſſeres Gedächtniß! Ich bezahle auch an einem und demſelben Tage, mit einem und demſelben Entſchluß Deine und meine Schuld, Philipp.“
„Zu theuer, wie mir ſcheint; in Deinem Alter, mit Deiner Schönheit verzichtet man nicht auf die Welt. Nimm Dich in Acht, liebe Freundin, Du ver⸗ läſſeſt ſie jung, Du wirſt Dich alt wieder nach ihr ſehnen, und wenn es nicht mehr Zeit iſt, alle Deine Freunde, von denen eine Tollheit Dich getrennt hat, vor den Kopf ſtoßend, zurückkehren.“
„Du urtheilteſt nicht ſo, Du, ein braver, ganz von Ehre und Gefühl zuſammengeſetzter, aber wenig um ſeinen Ruf oder um ſein Vermögen bekümmerter Officier, Du, der Du da, wo hundert Andere Vermögen und Titel aufgehäuft haben, nur Schulden zu machen und Dich zu verkleinern wußteſt, Du urtheilteſt nicht ſo, als Du zu mir ſagteſt: ſie iſt launenhaft, Andrée, ſie iſt coquette, ſie iſt treulos, ich will ihr lieber nicht dienen. Dieſe Theorie praktiſch anwendend, haſt Du auf die Welt verzichtet, obgleich Du kein Kloſter⸗ bruder geworden biſt, und von uns Beiden bin nicht ich, die ich ſie ablegen will, diejenige, welche den


