Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Zweite Abteilung], Das Halsband der Königin : 1.-4. Bändchen (1849) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Soll ich Ihnen einige Nummern ſchicken? fragte er;ich thue es mit großem Vergnügen, wenn Sie mir gefälligſt Ihren Namen ſagen wollen.

Gewiß, ja! Dieſer Gedanke entzückt mich, und von Ihnen ausgeführt, wird er hundert Procent ge⸗ winnen. Wie viel Eremplare laſſen Sie gewöhnlich von Ihren Pamphlets abziehen?

Zweitauſend.

Erweiſen Sie mir einen Gefallen.

Gern.

Nehmen Sie dieſe fünfzig Louisd'or und laſſen Sie ſechstauſend drucken.

Wie, mein Herr! oh! Sie ſind allzu gütig. Darf ich wenigſtens den Namen eines ſo großmüthigen Be⸗ ſchützers der Wiſſenſchaften kennen.

Sie ſollen ihn erfahren, wenn ich bei Ihnen tauſend Exemplare zu zwei Livres das Stuͤck holen laſſe in acht Tagen, nicht wahr?

5Ich werde Tag und Nacht daran arbeiten, mein err.

Und es ſei beluſtigend.

Daß ganz Paris bis zu Thränen darüber lacht... eine Perſon ausgenommen.

Nicht wahr, die Blut weinen wird?

Oh! mein Herr, wie viel Geiſt haben Sie!

Sie ſind ſehr gut. Ahl datiren Sie den Artikel von London.

Wie immer.

Mein Herr, ich bin Ihr Diener.

Hienach entließ der dicke Unbekannte den Zei⸗ tungsſchreiber, der mit ſeinen fünfzig Louisd'or in der Taſche leicht wie ein Vogel an ſchlimmen Vorzeichen entfloh.

Der Unbekannte, der allein, oder vielmehr ohne Gbfährten geblieben war, ſchaute noch einmal im Saale der Kriſen nach der jungen Frau; an die Stelle der Epoche war bei dieſer eine völlige Entkräftung getre⸗ ten, und eine Kammerfrau, beſtimmt für die Damen

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