Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Zweite Abteilung], Das Halsband der Königin : 1.-4. Bändchen (1849) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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XVIII. Mademoiſelle Oliva.

Der Mann, der die angebliche Königin den Blicken der Anweſenden bezeichnet hatte, ſchlug während dieſer Zeit einem von den Zuſchauern, einem Menſchen mit gierigem Auge und abgetragenem Kleid, auf die Schul⸗ ter und ſagte zu ihm:

Für Sie, der Sie ein Journaliſt ſind, iſt dieß ein ſchöner Stoff zu einem Artikel.

Wie ſo? erwiederte der Zeitungsſchreiber.

Wollen Sie den Hauptinhalt davon?

Gern.

Hören Sie:Ueber die Gefahr als Unterthan eines Landes geboren zu ſein, deſſen König von der Rünigin beherrſcht wird, welche Königin die Kriſen iebt.

Der Zeitungsſchreiber lachte.

Und die Baſtille? entgegnete er.

Bah! bah! hat man nicht die Anagramme, mit deren Hülfe man alle königliche Cenſoren vermeidet. Ich frage Sie, ob Ihnen je ein Cenſor verbieten wird, die Geſchichte des Prinzen Silon und der Prinzeſſin Etteniotna, Beherrſcherin von Narfec, zu erzählen. Nun, was ſagen Sie?

Oh! ja, rief der Zeitungsſchreiber entflammt, die Idee iſt bewundernswürdig..

Und ich bitte Sie, zu glauben, daß einem Kapitel, betitelt:Die Kriſen der Prinzeſſin Ette⸗ niotna bei dem Fakir Remſem, eine ſehr günſtige Aufnahme in den Salons zu Theil würde.

Ich glaube es wie Sie.

Gehen Sie und ſchreiben Sie uns das mit ihrer beſten Tinte.

Der Journaliſt drückte dem Unbekannten die Hand.