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Er machte in Zeichen, die Thüren öffneten ſich, zwanzig kräftige Diener liefen herbei, ergriffen behende und geſchickt jeden von den Kranken, die auf ihren Stühlen das Gleichgewicht zu verlieren anfingen, und trugen ſie in weniger als einer Minute in den an⸗ ſtoßenden Saal.
In dem Augenblick, wo dieſe Operation vorging, welche beſonders durch den Parorismus wüthender Glückſeligkeit, dem ſich die junge Convulſionärin hingab, anziehend geworden war, hörte Frau von La Mothe die mit den Neugierigen bis zu dieſem neuen, für die Kranken beſtimmten Saal vorgerückt war, einen Mann ſchreien:
„Ohl ſie iſt es, ſie iſt es!“
Frau von La Mothe wollte eben dieſen Mann fragen:—
„Wer, ſie?“ 3
Da erſchienen plötzlich im erſten Saal auf ein⸗ ander gelehnt, zwei Frauen, denen in einiger Entfer⸗ nung ein Mann folgte, der ganz das Ausſehen eines vertrauten Dieners hatte, obgleich er das Kleid eines Bürgers trug.
Die Haltung dieſer zwei Frauen, der einen be⸗ ſonders, ſiel der Gräfin dergeſtalt auf, daß ſie einen Schritt gegen dieſelbe machte.
Ein gewaltiger Schrei, der aus dem zweiten Saal und von den Lippen der Convulſionärin kam, zog in dieſem Augenblick Jedermann nach der Verzückten hin.
Alsbald rief der Mann, der ſchon geſagt hatte: „Sie iſt es!“ und der ſich in der Nähe von Frau von
La Mothe befand, mit dumpfem, geheimnißvollem Ton:
„Aber, meine Herren, ſchauen Sie doch, es iſt die Königin!“ Bei dieſem Worte bebte Jeanne. „Die Königin!“ riefen gleichzeitig mehrere er⸗ ſchrockene und erſtaunte Stimmen. „Die Königin bei Mesmer!“ Das Halsband der Koͤnigin. 17
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