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ſtatt, deren Einfluß die Kranken ihre Heilung ver⸗ dankten. 4
An den Deckel war ein eiſerner Ring angelöthet, der eine lange Schnur hielt, deren Beſtimmung wir kennen lernen, wenn wir einen Blick auf die Kranken werfen.
Dieſe, die wir ſo eben in das Hötel eintreten ſahen, ſaßen bleich und ſchmachtend in Lehnſtühlen, die um die Kufe her aufgeſtellt waren.
Männer und Frauen erwarteten, mit einander ver⸗ miſcht, gleichgültig, ernſt oder unruhig, das Reſultat des Verſuches.
Ein Bedienter nahm das Ende der langen am Deckel des Bottichs befeſtigten Schnur und rollte ſie ringförmig um die kranken Glieder, dergeſtalt, daß alle, durch dieſelbe Kette Gebundenen gleichzeitig die Wirkungen der im Bottich enthaltenen Elektricität empfingen.
Um ſodann auf keine Weiſe die Thätigkeit der an jede Natur übertragenen thieriſchen Fluida zu unter⸗ brechen, waren die Kranken, auf die Empfehlung des Arztes dafür beſorgt, daß ſie ſich einander mit dem Ellenbogen, oder den Schultern, oder mit den Füßen berührten, ſo daß der rettende Bottich gleichzeitig allen Körpern ſeine mächtige Wärme und Wiedergeburt zu⸗ ſandte.
Sie bot allerdings ein ſeltſames Schauſpiel, dieſe ärztliche Ceremonie, und man wird nicht darüber ſtaunen, daß ſie die Neugierde der Pariſer in einem ſo hohen Grade erregte.
Zwanzig bis dreißig Kranke um dieſe Kufe ge⸗ reiht; ein Bedienter, ſtumm wie die Umherſitzenden und ſie mit einer Schnur umſchlingend, wie einſt Laokoon und ſeine Söhne von ihren Schlangen umwunden waren; dann dieſer Menſch ſelbſt, der ſich in aller Stille wegſchlich, nachdem er den Kranken die eiſernen Stan⸗ gen bezeichnet hatte, welche, in gewiſſe Löcher der Kufe eingefügt, der heilſamen Thätigkeit des Mesmer'ſchen


