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geeignet waren, dieſe übernatürliche Divinationsgabe zu uͤben, und Frau von La Mothe zählte wohl darauf, ſie würde, wenn ſie einer Sitzung beiwohnte, den Phönix ihrer ſeltſamen Nachforſchungen treffen und durch ſeine Vermittelung die Eigenthümerin der Büchſe entdecken, die in dieſem Augenblick den Gegenſtand der glänzendſten Beſchäftigung ihres Innern bildete.
Darum begab ſie ſich in ſo großer Haſt in den Saal, wo ſich die Kranken verſammelten.
Dieſer Saal— wir bitten unſre Leſer um Ver⸗ zeihung— heiſcht eine ganz beſondere Beſchreibung.
Wir nehmen ſie ohne Umſchweife in Angriff.
Die Wohnung theilte ſich in zwei Hauptſäle.
Hatte man die Vorzimmer durchſchritten und die nothwendigen Päſſe dem Huiſſier vom Dienſt vorge⸗ zeigt, ſo wurde man in einen großen Salon eingelaſſen, deſſen Fenſter, hermetiſch verſchloſſen, das Licht und die Luft bei Tage, das Geräuſch und die Luft bei der Nacht auffingen und zurückhielten.
Mitten im Salon, unter einem Kronleuchter, deſ⸗ ſen Kerzen nur eine gedämpfte und beinahe ſterbende Helle gaben, bemerkte man eine große, mittelſt eines Deckels geſchloſſene Kufe.
Dieſe Kufe hatte nichts Zierliches in ihrer Form; ſie war nicht geſchmückt, keine Draperie verbarg die Nacktheit ihrer metallenen Seiten.
Dieſe Kufe war es, was man den Bottich von Mesmer nannte.
Welche Eigenſchaft enthielt dieſer Bottich? nichts iſt leichter zu erklären.
Er war beinahe ganz angefüllt mit Waſſer, das
mit ſchwefeligen Beſtandtheilen geſchwängert, und dieſes Waſſer concentrirte ſeine Miasmen unter dem Deckel, um damit wiederum methodiſch auf dem Grunde des Bottichs in umgekehrten Stellungen aufgereihte Flaſchen zu ſättigen.
So fand eine Kreuzung myſteriöſer Strömungen
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