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ſtatt, und dieſe Damen gedachten die Place⸗Vendome nur zu verlaſſen, um ſich unmittelbar nach dem Palais⸗ Royale zu begeben.
Mitten durch die Menge, die ſich in Klagen, in Geſpötte, in Bewunderung und beſonders in Gemurre ausließ, ſchritt die Frau Gräfin von La Mothe, eine Larve vor dem Geſicht, aufrecht und feſt, und ohne andere Spuren von ihrem Durchzug zurückzulaſſen, als die auf dem Wege oft wiederholten Worte:
„Ah! dieſe muß nicht ſehr krank ſein.“
Man täuſche ſich hierin nicht, dieſe Worte ſchloſſen keineswegs die Commentare aus.
Denn wenn Frau von La Mothe nicht krank war, was machte ſie bei Mesmer?
Wäre die Menge, wie wir, mit den Ereigniſſen vertraut geweſen, die wir erzählt, ſo hätte ſie gefun⸗ den, nichts ſei einfacher, als dieſe Wahrheit.
Frau von La Mothe hatte wirklich viel über ihre Unterredung mit dem Herrn Cardinal von Rohan und beſonders über die ganz eigenthümliche Aufmerkſamkeit nachgedacht, mit der vom Cardinal die bei ihr ver⸗ geſſene oder vielmehr verlorene Büchſe mit dem Portrait beehrt worden war.
Und da in dem Namen der Eigenthümerin dieſer Büchſe die ganze Enthüllung der plötzlichen Lieb⸗ freundlichkeit des Cardinals lag, ſo hatte Frau von La Mothe zwei Mittel ausgeſonnen, um dieſen Namen zu erfahren.
Zuerſt nahm ſie ihre Zuflucht zum einfacheren.
Sie ging nach Fontainebleau, um ſich beim Wohlihätigtenishuͤren der deutſchen Damen zu erkun⸗ igen..
3 Hier erhielt ſie, wie man ſich leicht denken kann, keine Auskunft.
Es waren der deutſchen Damen, die in Verſailles wohnten, ſehr viele, in Folge der offenen Sympathie, welche die Königin für ihre Landsmänninnen hegte: man zählte hundertundfünfzig bis zweihundert.
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