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ſah, was ihr Vergnügen war, nicht dieſen an einem Arm oder an einem Bein gelähmten Herzog, oder jenen Marſchall erkannte, dem die Füße den Dienſt verſag⸗ ten, weniger wegen der Strapatzen bei militäriſchen Märſchen, als wegen Erſtarrung in Folge von Halten bei den Damen der Oper oder der italieniſchen Komödie.
Es bedarf kaum der Erwähnung, daß die Menge mit ihren Forſchungen nicht bei den Männern ſtehen blieb.
Auch die Frau, die man in den Armen ihrer Hei⸗ ducken, den Kopf hängend, das Auge glanzlos, wie die römiſchen Damen, die ihre Theſſalier nach dem Mahle trugen, hatte vorüberkommen ſehen, auch dieſe Dame, welche Nervenleiden unterworfen, oder durch Ausſchweifungen und Nachtwachen geſchwächt war und von den Modekomödianten oder von den kräftigen Engeln, von denen Madame Dugazon ſo wunderbare Erzählungen zu machen wußte, nicht hatte geheilt oder wieder erweckt werden können, verlangte vom Bottich von Mesmer, was ſie vergebens anderswo geſucht hatte.
Und man glaube nicht, daß wir hier zu unſerem Vergnügen die Sittenverderbniß übertreiben. Man muß zugeſtehen, daß in jener Zeit eiin Wettſtreit zwi⸗ ſchen den Damen des Hofes und den Demoiſellen des Theaters ſtattfand. Die letztern nahmen den Frauen der vornehmen Welt ihre Liebhaber und ihre Männer, jene ſtahlen den Theaterfräulein ihre Kameraden und ihre ſelbſtgemachten Vetter.
Einige von dieſen Damen waren eben ſo bekannt, als die Männer, und ihre Namen kreiſten in der Menge auf eine nicht minder geräuſchvolle Art, aber viele, und ohne Zweifel waren dieß nicht diejenigen, deren Namen das geringſte ärgerliche Aufſehen erregt hätte, viele entgingen an dem genannten Abend we⸗ nigſtens dem Lärmen und der Oeffentlichkeit, da ſie, das Geſicht mit einer Atlasmaske bedeckt, zu Mesmer amen.
An demſelben Tage, der die Mitte des Faſchings bezeichnete, fand nämlich ein Maskenball in der Oper


