Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Zweite Abteilung], Das Halsband der Königin : 1.-4. Bändchen (1849) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Jugend, ſondern auch die Erhaltung des Lebens; denn wenn Sie ſeit dem trojaniſchen Kriege vierzig Jahre alt ſind, ſo ſind Sie nie geſtorben.

Das iſt wahr, Herr Marquis, ich bin nie geſtor⸗ ben, ich geſtehe es in Demuth.

Sie ſind aber doch nicht unverwundbar wie Achil⸗ les, und wenn ich ſage unverwundbar wie Achilles Achilles war nicht unverwundbar, da ihn Paris mit einem Pfeil in die Ferſe tödtete.

Nein, ich bin nicht unverwundbar, und das zu meinem großen Bedauern, ſagte Caglioſtro.

Dann können Sie getödtet werden, eines gewalt⸗ ſamen Todes ſterben.

Leider ja.

Wie haben Sie es gemacht, um ſeit dreitauſend fünfhundert Jahren den Unfällen zu entgehen?"

Das iſt eine Chance, Madame, wollen Sie mei⸗ ner Schlußkette folgen?

Ich folge ihr.

Wir folgen ihr.

Ja, ja, wiederholten alle Gäſte.

Und mit unzweideutigen Zeichen der Theilnahme ſtützte ſich Jeder mit dem Ellenbogen auf den Tiſch und

orchte. 1 Die Stimme von Caglioſtro brachdas Stillſchweigen.

Was iſt die erſte Bedingung des Lebens? fragte er, indem er mit einer zierlichen, leichten Geberde

zwei ſchöne weiße Hände, beladen mit Ringen, ent⸗ hüllte, worunter der der Königin Cleopatra wie ein

Polarſtern glänzte.Die Geſundheit, nicht wahr? Ja, gewiß, antworteten alle Stimmen. Und die Bedingung der Geſundheit iſt? Diät, ſagte der Graf von Haga.

Sie haben Recht, Herr Graf, die Diät iſt es, was die Geſundheit erhält. Nun denn! warum ſollten dieſe Tropfen von meinem Elixir nicht die beſtmög⸗

liche Diät bilden?

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