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„So bin ich alſo verurtheilt,“ ſprach Taverney mit kläglichem Tone.„Bei mir iſt es zu ſpät geweſen.“
„Herr von Richelieu war geſchickter als Sie,“ verſetzte Laperouſe mit einer Seemanns⸗Offenherzigkeit, gich habe immer ſagen hören, der Herr Marſchall be⸗ ſitze ein gewiſſes Recept.“
„Das iſt ein Gerücht, das die Frauen verbreitet haben,“ ſagte lachend der Graf von Haga.
„Iſt das ein Grund, um nicht daran zu glauben?“ fragte Madame Dubarry.
Der alte Marſchall erröthete, er, der kaum zu erröthen vermochte.
Und alsbald rief er:
„Meine Herren, wollen Sie wiſſen, worin mein Recept beſtanden hat?“
„Ja, gewiß, wir wollen es wiſſen.“
„Nun wohl, darin, daß ich mich ſchonte.“
„Ha! ha!“ lachte die Geſellſchaft.
„Es iſt ſo,“ ſagte der Marſchall.
„Ich würde dieſes Recept beſtreiten,“ erwiederte die Gräfin,„hätte ich nicht ſo eben die Wirkung von dem von Herrn von Caglioſtro geſehen. Halten Sie ſich auch gut, Herr Zauberer, ich bin mit meinen Fra⸗ gen noch nicht zu Ende.“
„Immer zu, Madame, immer zu.“
„Sie ſagten, als Sie zum erſten Mal von Ihrem
Elirir Gebrauch gemacht, ſeien Sie vierzig Jahre alt geweſen?“
„Ja, Madame...“
„Und Sie haben ſeit jener Zeit, nämlich ſeit der Belagerung von Troja...
„Ein wenig fruͤher, Madame.“
„Gut; Sie haben Ihre vierzig Jahre erhalten?“
„Sie ſehen es.“
„Aber, mein Herr,“ ſagte Condorcet,„Sie be⸗ weiſen uns dann mehr, als Ihr Theorem zuläßt.“
„Was beweiſe ich Ihnen, Herr Marquis?“
„Sie beweiſen uns nicht nur die Fortdauer der


