Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Zweite Abteilung], Das Halsband der Königin : 1.-4. Bändchen (1849) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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3 BDer Wein funkelte im Glaſe wie ein flüſſiger rubin. Es iſt wahr, Herr Marſchall, ich danke, ſagte er. Der Graf ſprach die Worte: ich danke, mit einem ſo edlen und anmuthigen Tone, daß die Anweſenden elektriſirt mit einer einzigen und gleichzeitigen Bewe⸗ gung aufſtanden und riefen: Es lebe Seine Majeftät! Gewiß, erwiederte der Graf von Haga:Es lebe Seine Majeſtät der König von Frankreich! Sind. Sie nicht meiner Anſicht, Herr von Laperouſe? Herr Graf, erwiederte der Kapitän mit dem zugleich freundlichen und ehrfurchtsvollen Ausdruck des Mannes, der mit gekrönten Häuptern zu ſprechen ge⸗ wohnt iſt,ich habe den König vor einer Stunde ver⸗ laſſen, und er war ſo voll Gute gegen mich, daß Nie⸗ mand lauter: Es lebe der König! rufen wird, als ich es thue. Nur da ich mich in einer Stunde in eine Poſtchaiſe werfen werde, um die See zu erreichen, wo mich die zwei Flöten erwarten, die der König zu mei⸗ ner Verfügung ſtellt, bitte ich um Erlaubniß, bin ich einmal außen, rufen zu dürfen: Es lebe ein anderer König, dem ich ſehr gern dienen würde, hätte ich nicht einen ſo guten Herrn! Nach dieſen Worten erhob Laperouſe ſein Glas und verbeugte ſich ehrfurchtsvoll vor dem Grafen von

aga. 3. Bei der Geſundheit, die Sie ausbringen wollen, ſtnd wir Alle bereit, einzuſtimmen, mein Herr, ſagte Madame Dubarry, die zur Linken des Marſchalls ſaß. Aber unſer Altersdechant, wie man im Parlament ſagen würde, muß dieſe Geſundheit ausbringen. Iſt dieſes Wort an Dich gerichtet, Taverney, oder an mich? fragte der Marſchall lachend und ſeinen alten Freund anſchauend. Ich glaube nicht, erwiederte eine neue Perſon, die dem Marſchall von Richelieu gegenüber ſaß. Was glauben Sie nicht, Herr von Caglioſtro?e

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