Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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und der Natur, und ſie dann verlieren, für immer verlieren! Oh! ich muß hinaus, Herr, ich muß ſie ſehen, Ihr werdet mich hernach tödten, wenn Ihr wollt, doch ich werde ſie ſehen, ich werde ſie ſehen.

Schweigt, Unglücklicher, und zieht Euch raſch in Euren Wagen zurück, denn hier kommt die Escorte Seiner Hoheit des Stadhouder gegen Euch, und wenn der Prinz einen Scandal bemerkte, einen Lärmen hörte, ſo wäre es um Euch und um mich geſchehen.

Noch mehr für ſeinen Gefährten, als für ſich ſelbſt erſchrocken, warf ſich van Baerle in den Wagen zu⸗ rück, doch er hielt es hier keine halbe Minute aus, und die zwanzig erſten Reiter waren kaum vorüber, als er ſich wieder zum Kutſchenſchlag hinausbeugte und geſticulirte und flehte, gerade in dem Augenblick, als der Stadhouder vorbeikam.

Unempfindlich und einfach wie gewöhnlich, begab ſich Wilhelm nach dem Platze, um ſeine Präſidenten⸗ pflicht zu erfüllen. Er hatte in der Hand ſeine Per⸗ gamentrolle, welche an dieſem Feſttage ſein Commando⸗ ſtab geworden war.

Als er unſern Mann geſticuliren und flehen ſah, und auch vielleicht den Officier erkannte, der ihn be⸗ gleitete, befahl der Prinz Stadhouder, zu halten.

Auf der Stelle machten die Pferde, bebend auf ihren ſtählernen Häckſen, ſechs Schritte von dem in ſeinem Wagen eingeſchloſſenen van Baerle Halt.

Was iſt das? fragte der Prinz den Officier, der auf den erſten Befehl des Stadhouder aus dem Magen geſprungen war und ſich ihm ehrfurchtsvoll näherte.

Gnädigſter Herr, erwiederte er,es iſt der Staatsgefangene, den ich auf Euer Geheiß von Löven⸗ ſtein geholt habe und zu Euch nach Harlem bringe, wie es Eure Hoheit gewünſcht hat...

Was will er?

Die ſchwarze Tulpe.