Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Dort auf dem Thron, ſeht Ihr? Ich ſehe!

Vorwärts, Herr, ſagte der Officier,wir müſſen

nun weiter.

4 Ohl ich bitte, habt Mitleid, mein Herr, rief

van Baerle,oh! führt mich nicht fort! laßt mich noch

ſchauen! Wie, was ich dort ſehe, iſt die ſchwarze

Tulpe... ſehr ſchwarz... iſt das möglich? ohl Herr,

habt Ihr ſie geſehen? ſie muß Flecken haben, ſie muß

unvollkommen ſein, ſie iſt vielleicht nur gefärbt; oh!

wenn ich dort wäre, ich vermöchte es wohl zu ſagen;

laßt mich ausſteigen, Herr, laßt mich ſie von Nahem ſehen, ich bitte Euch, Herr.

Seid Ihr verrückt, kann ich das?

Ich flehe Euch an..

Ihr vergeßt, daß Ihr Gefangener ſeid.

EEs iſt wahr, ich bin Gefangener; doch ich bin ein Mann von Ehre, und bei meiner Ehre, ich werde nicht entweichen; ich werde es nicht verſuchen, zu fliehen; laßt mich nur die Blume anſchauen.

Aber meine Befehle, Herr? entgegnete der Officier.

Und er machte eine neue Bewegung, um dem Soldaten zu befehlen, weiter zu fahren.

Cornelius hielt ihn abermals zurück.

Ohl ſeid geduldig, ſeid edelmüthig, mein ganzes Leben beruht auf einer Bewegung Eures Mitleids. Ach! mein Leben, Herr, es wird nun wahrſcheinlich nicht lange währen. Oh! Ihr wißt nicht, Herr, was ich leide; Ihr wißt nicht, Herr, was ſich in meinem Kopfe und in meinem Herzen bekämpft; denn, fuhr Cornelius voll Verzweiflung fort,denn wenn das meine Tulpe wäre, wenn das diejenige wäre, welche man Roſa geſtohlen hat... Ohl Herr, begreift Ihr, was es heißt, die ſchwarze Tulpe gefunden, ſie einen Augenblick geſehen und erkannt zu haben, ſie ſei voll⸗ kommen, es ſei zugleich ein Meiſterwerk der Kunſt