Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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mehr Wirkung hervorgebracht haben, als der Stad⸗ houder ſelbſt..

Doch für uns liegt das Intereſſe des Tags weder in der ehrwürdigen Rede unſeres Freundes van Sy⸗ ſtens, ſo anſprechend ſie auch war, noch in den jungen Ariſtokraten, welche ihre ſchweren Kuchen zermalmten, noch in den armen, kleinen, halbnackten Plebejern, die an geräucherten, Vanilleſtängeln ähnlichen, Aalen knaupelten. Das Intereſſe liegt weder in den ſchönen Holländerinnen mit der roſigen Geſichtshaut und dem weißen Buſen, noch in den fetten, unterſetzten Herren Altbürgern, die ihre Häuſer nie verlaſſen hatten, noch in den magern, gelben Reiſenden, welche von Ceylon oder Java angekommen, noch in dem durſtigen Pöbel, der als Erfriſchung in Salzwaſſer eingemachte Gurken verſchlingt. Nein, für uns iſt das Intereſſe der Situation, das mächtige Intereſſe, das dramatiſche

ganz ſcharlachroth, eine Farbe, welche ihre ſchwarzen Haare und ihren gelben Teint hervorhebt, ganz ſchar⸗ kachroth gekleideten Perſon.

Dieſer ſtrahlende, berauſchte Triumphator, dieſer zu der ausgezeichneten Ehre, die Rede von Herrn van Syſtens und die Anweſenheit des Stadhouder vergeſ⸗ ſen zu machen, beſtimmte Held iſt Iſaak Boxtel, der vor ſich zu ſeiner Rechten auf einem Sammekkiſſen die ſchwarze Tulpe, ſeine angebliche Tochter, zu ſeiner Linken in einer großen Börſe die hunderttauſend Gul⸗ den in ſchöner, glänzender Goldmünze tragen ſieht.

Von Zeit zu Zeit beſchleunigt van Boxtel ſeinen Schritt, um ſeinen Ellbogen an dem von van Sy⸗ ſtens zu reiben. Bortel nimmt Jedem ein wenig von ſeinem Werth, um ſich einen Werth für ſich daraus