Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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gelehrten Körperſchaften der Stadt, die Behörden, die Militäre, die Edlen und die Bauern.

Das Volk hatte, ſelbſt bei den Herren Republi⸗ kanern der Sieben Provinzen, keinen Rang bei dieſem Zug; es bildete die Spaliere.

Das iſt übrigens der beſte von allen Plätzen, um zu ſeben... und um zu haben.

Es iſt der Platz der Menge, welche wartet, bis die Triumphzüge defilirt haben, um zu wiſſen, was darüber zu ſagen, und zuweilen auch, was damit zu machen iſt.

Doch diesmal war weder vom Triumphzug des Pompejus, noch von dem von Cäſar die Rede. Dies⸗ mal feierte man weder die Niederlage von Mithridates, noch die Eroberung Galliens. Die Proceſſion war ſanft wie der Durchzug einer Herde Schafe auf der Erde, barmlos wie der Flug eines Schwarms Vögel in der Luft. 3.

Harlem hatte keine andere Triumphatoren, als ſeine Gärtner. Die Blumen anbetend, vergöttlichte Harlem die Blumiſten.

Man ſah in der Mitte des friedlichen, duftenden Zuges die ſchwarze Tulpe, getragen auf einer weißen, goldbefranſten Bahre. Vier Männer waren die Trä⸗ ger; ſie wurden von andern abgelöſt, wie in Rom diejenigen abgelöſt wurden, welche die Mutter Kybele trugen, als ſie beim Schalle der Fanfaren und unter der Anbetung eines ganzen Volkes, aus Etrurien herbei⸗ geführt, in die ewige Stadt einzog.

Dieſe Ausſtellung der Tulpe war eine Huldigung dargebracht von einem ganzen Volk ohne Cultur und ohne Geſchmack dem Geſchmack und der Cultur der berühmten, frommen Häupter, deren Blut es auf dem kothigen Pflaſter des Buitenhof zu vergießen wußte... mit dem Vorbehalt, die Namen ſeiner Opfer auf dem ſchönſten Steine des holländiſchen Pantheon einzugraben.

Es war abgemacht, der Prinz Stadhouder werde

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